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László Polgár:
Chess training in 5333+1 positions - Könemann VerlagsGmbH - Köln
1994 - 1104 Seiten
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Der Autor
Die "Polgár - Schwestern"genießen im
Schach schon beinahe Kultstatus, vergleichbar dem von Popstars,
und man kann sicher zu Recht von der berühmtesten
Schachfamilie der Welt sprechen. Der Vater, László
Polgár, wurde 1946 in Ungarn, geboren, er studierte
Psychologie und schrieb seine Doktorarbeit über (Schach-) Pädagogik.
Als Spieler ist Polgár der breiten Öffentlichkeit
nicht bekannt geworden (er besitzt keine ELO-Zahl), als Trainer
seiner Töchter dafür umso mehr. |

László Polgár
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Inhalt 
Nach einer kurzen summarischen Beschreibung der Schachregeln
bringt Chesstraining in 5333+1 positions genau so viele
Schachaufgaben und -partien, wobei das Material wie folgt
gegliedert wurde: |
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306
x Matt in 1 Zug |
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3411
x Matt in 2 Zügen |
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743
x Matt in 3 Zügen |
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600
Kurzpartien, geordnet nach Brennpunkten (f2,g2,h2,h3,g3,f3) |
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143
einfache Endspiele |
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127
Kombinationen aus Turnierpartien der Polgár - Schwestern |
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Bewertung
Als Trainings- und Arbeitsbuch sowie als nahezu unerschöpfliche
Quelle für den Schachtrainer ist Chesstraining in 5333+1
positions unschlagbar. Es beinhaltet vor allem eine Unmenge an
einfachen Aufgaben, die gerade für den Anfänger ein
hervorragendes Übungsfeld sind. Auch die Zwei- und Dreizüger
stammen zu einem großen Teil aus Partien (oder partienahen
Situationen), daneben auch aus Kompositionen. Der Blick für
taktische Zusammenhänge und Mattbilder wird hier hervorragend
geschult. Auch erprobte Turnierspieler werden davon profitieren,
regelmäßig mit dem Buch zu arbeiten, da dies das
schachliche Sehen wach und frisch hält.
Ein Lehrbuch ist Chesstraining in 5333+1 positions
allerdings nicht. Denn auf Text muß der Leser weitgehend
verzichten. Im Stil des Schachinformator werden am Anfang die
Kommentarzeichen in verschiedenen Sprachen erläutert, die Lösungen
bestehen aus Notation pur. Wer sich die Schachregeln erst noch
aneignen muß, sollte besser zu einem traditionellen Werk mit
sprachlichen Erläuterungen greifen.
Seinen eigentlichen Zweck, nämlich ein Arbeitsbuch zu sein,
erfüllt Chesstraining in 5333+1 positions aber in
hervorragender Weise. Angesichts der Materialfülle und der
soliden Ausstattung (gebundene Ausgabe) muß man dem Buch
zudem ein konkurrenzlos gutes Preis - Leistungs - Verhältnis
attestieren (Verkaufspreis knapp 40,00 DM, Stand Februar 2001).
In gleicher Ausstattung erschienen:
Chess
Endgames. 171 Types in 4560 positions. |
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© Bernd Rosen, 02-2001 |
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